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Autorenkollektiv

J. W. Stalin- Ein kurzer Abriss seines Lebens und Wirkens

409 Seiten, Offenbach 2003, 1. Auflage, 15 EUR, ISBN: 3-932636-65-1

Verlag Olga Benario und Herbert Baum, VKS GmbH, Postfach 102051, D-63020 Offenbach

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Unbestreitbar trug die sozialistische Sowjetunion unter der Anleitung Stalins den hauptteil dazu bei, dass das nazifaschistische Deutschland besiegt wurde. Stalin hat, bildlich gesprochen, Hitler das Genick gebrochen! Allein aus diesem Grund müssten alle demokratischen Kräfte, die den Nazifaschismus hassen, sich ernsthaft mit dem Leben und Werk Stalins beschäftigen.

Vor allem aber ist unbestreitbar, dass Stalin fast 30 jahre an der Spitze der sozialistischen Sowjetunion und der kommunistischen Weltbewegung gestanden und gewirkt hat. Gleichzeitig hat Stalin als Theoretiker eine Reihe grundlegender Werke und schriften verfasst, die gerade angesichts enormer Rückschläge der kommunistischen Weltbewegung eine starke Waffe im Kampf für die Revolution sind und sein können.

Das Buch soll ein Beitrag sein, um mit den bürgerlichen und antikommunistischen Vorurteilen und Verleumdungen aufzuräumen und inhaltsvolle Kentnisse zu vermitteln, um ein vertieftes Studium der Originalschriften Stalins zu erleichtern.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Einleitung

A: Stalins Entwicklung zu einem führenden Kader der Kommunistischen Partei (1894-1923)

Kapitel I: "Meine ersten Lehrer waren die Tifliser Arbeiter" (1894-1903)

Kapitel II: Revolutionäre Tätigkeit in Tiflis im Kampf für die Revolution von 1905 (1904-1907)

Kapitel III: An der Spitze der Arbeitermassen in Baku und im Kampf für die Formierung der bolschwistischen Partei (1907-1916)

Kapitel IV: Im Kampf für den Sieg der sozialistischen Oktoberrevolution und an den Fronten des Bürgerkriegs (1917-1920)

Kapitel V: Im Kmapf für die Verwirklichung der kommunistischen Nationalitätenpolitik und für die Stärkung der Partei in der Zeit von Lenins Krankheit (1921-1923)

B: Stalins herausragende Rolle an der Spitze der KPdSU (B) im Kampf für den Aufbau des Sozialismus und die Entwicklung der kommunistischen Weltbewegung (1924-1939)

Kapitel VI: Kampf für den Leninismus und für die Unterstützung des Aufbaus der jungen kommunistischen Parteien (1924-1925)

Kapitel VII: Kampf für die sozialistische Industrialisierung, für die ideologische und organisatorische Zerschlagung der opportunistischen Opposition der KPdSU (B) (1926-1927)

Kapitel VIII: Im scharfen Klassenkampf für die Kollektivierung der Landwirtschaft, für die Ermunterung zur Massenkritik von unten und zur Kulturrevolution (1928-1929)

Kapitel IX: Für die ökonomische Vernichtung der letzten Ausbeuterklasse, den Sieg des Sozialismus und die Fortführung des Klassenkampfs in neuer Form (1930-1934)

Kapitel X: Im verschärften Klassenkampf für den vollständigen Aufbau des Sozialismus gegen innere und äußere Feinde und die entscheidende Bedeutung des politisch-ideologischen Niveaus der Kommunistischen Partei und ihrer Kader (1935-1939)

C: Stalins Leistungen in den Jahren 1939-1953

Kapitel XI: Stalins Rolle im Rahmen der kollektiven Arbeit der KPdSU (B) während des Befreiungskampfes gegen das nazifaschistische Deutschland (1939-1945)

Kapitel XII: Aspekte zu Stalins Kampf und grundlegenden Beiträgen 1945-1953

Nach dem Tod Stalins

Anhang

ANMERKUNGEN (externer Link)

 

 

Vorbemerkung

Stalin unter den besonderen Bedingungen
in Deutschland verteidigen!
Im März 1953 starb Stalin. Der Tod Stalins war ein entscheidender Einschnitt. Seitdem sind weltweit bedeutende Veränderungen vor sich gegangen. Der mit dem Namen Stalins verbundene Sozialismus und die Diktatur des Proletariats in der Sowjetunion, die kommunistische Weltbewegung und alle ehemals sozialistischen und volksdemokratischen Länder wurden durch den Druck des Imperialismus von außen und durch den Verrat der modernen Revisionisten unter Führung Chruschtschows im Inneren vernichtet. Die modernen Revisionisten betrieben eine Politik der Kapitulation vor dem Imperialismus und der Verwandlung des sozialistischen Staates in ein kapitalistisches Land, ja in eine imperialistische Großmacht, die andere Länder überfällt, ausbeutet und unterdrückt. Die Auflösung der Sowjetunion und der Zerfall des revisionistischen Lagers waren lediglich die Konsequenz aus dem Verrat an den Grundideen des Kommunismus nach dem Tod Stalins.
Wer Stalin heute in Deutschland öffentlich verteidigt, wer sich über Stalin positiv äußert, sieht sich einer riesigen Koalition aller reaktionären und konterrevolutionären Kräfte von den bürgerlichen Parteien über Revisionisten, Trotzkisten bis zu Anarchisten gegenüber. Alle diese Kräfte sind sich einig gegen Stalin, schreien sich die Kehle heiser und verbreiten Verdrehungen, Verleumdungen und Lügen, um Stalin als grausamen Tyrannen und Diktator zu begeifern, ihn gar mit Hitler gleichzusetzen usw. - und viele fortschrittliche Menschen lassen sich davon anstecken.
Keine Person, auch Stalin nicht, ist nach ihrem Tod davor gefeit, von Reaktionären verfälscht oder heuchlerisch gelobt zu werden. So existieren heute, neben direkten Verleumdern Stalins, vor allem in Rußland Gruppen, die mit dem Namen Stalins nicht den Kommunismus, sondern die „Größe Rußlands" verbinden. Solche Gruppen, oft auch im engeren Kontakt mit offen antisemitischen Organisationen, betreiben ihren großrussischen Chauvinismus mit dem Namen Stalin auf den Lippen. Stalin, ein Feind des großrussischen Chauvinismus und ein Feind des Antisemitismus wie aller reaktionären Ausbeuterideologien steht im Gegensatz zu solchen Reaktionären,
die Stalin heuchlerisch lobpreisen. So gibt es sozusagen keine Variante, die es nicht gibt, wenn es weltweit darum geht, den eigentlichen Kern, das Wesentliche am Leben und am Werk Stalins zu verdunkeln.
Zudem gibt es einen riesigen Berg an Unverständnis und Unwissenheit. Da gibt es zunächst die unbestreitbare Tatsache, daß die sozialistische Sowjetunion unter der Anleitung Stalins den Hauptanteil dazu beitrug, daß das nazi-faschistische Deutschland besiegt wurde. Allein aus diesem Grund müßten alle demokratischen Kräfte, die den Nazi-Faschismus hassen, sich im Gefühl der Dankbarkeit und Solidarität ernsthaft damit beschäftigen, warum Stalin so verleumdet wird. Denn mit dem Ruf „Es lebe Stalin!" starben die Partisaninnen und Partisanen an den Galgen der Nazi-Faschisten, und mit der Parole „Vorwärts mit Stalin!" eroberten die Kämpfer und Kämpferinnen der Roten Armee Berlin, das Zentrum des Nazi-Faschismus. Stalin hat, bildlich gesprochen, Hitler das Genick gebrochen! Das ist das Wesentliche, und deshalb wurde und wird Stalin weltweit von vielen geliebt, aber besonders in Deutschland auch von vielen gehaßt.
Stalin in Deutschland verteidigen heißt auch Klarheit über das Potsdamer Abkommen zu haben, es als demokratisches Dokument zu verteidigen und seinen Bruch anzuprangern. Stalin sah bereits damals sehr deutlich und klar, daß der deutsche Imperialismus nach einigen Jahrzehnten wiedererstarken, daß der deutsche Militarismus erneut sein Haupt erheben und die Welt mit neuen imperialistischen Kriegen bedrohen wird. Das ist für uns in Deutschland wesentlich, und auch deshalb verteidigen wir Stalin.
Vor allem aber ist unbestreitbar, daß Stalin fast 30 Jahre an der Spitze der sozialistischen Sowjetunion und der kommunistischen Weltbewegung gestanden und gewirkt hat. Gleichzeitig hat Stalin als Theoretiker des wissenschaftlichen Kommunismus eine Reihe grundlegender Werke und Schriften verfaßt, die gerade angesichts enormer Rückschläge der kommunistischen Weltbewegung eine starke Waffe im Kampf für die Revolution sind und sein können. Deshalb heißt für uns Stalin verteidigen, vor allem sein ganzes vorliegendes Werk, seine Theorie und Praxis zu studieren: seine theoretische Arbeit an der Spitze der KPdSU(B) und seine Beiträge innerhalb der Kommunistischen Internationale, seine scharfen Analysen der Situation in Deutschland und in der KPD, seine klärenden Beiträge in den verschiedenen Etappen der Festigung der Diktatur des Proletariats in der sozialistischen Sowjetunion.
Die kommunistischen Kräfte in Deutschland kämpfen mit aller Festigkeit für die Verteidigung Stalins im wissenschaftlich kommunistischen Stil und in Verbindung mit den heutigen Aufgaben: für die Klarheit in Fragen der deutschen Geschichte und des demokratischen Kampfes gegen den deutschen Imperialismus, vor allem aber uni Klarheit in allen Fragen des Leninismus, der proletarischen Revolution und des wissenschaftlichen Kommunismus zu bekommen - gerade auch in den eigenen Reihen.

Kollektiv der Autorinnen und Autoren

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