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WEDER „ABKAPSELUNG“ NOCH „AUTARKIE“, SONDERN SELBSTÄNDIGE ENTWICKLUNG GESTÜTZT AUF DIE EIGENEN KRÄFTE

 

ALEKO HAXHJ - Publizist

Das sozialistische Albanien schritt und schreitet unerschütterlich auf dem Weg seiner unabhängigen sozialistischen Entwicklung voran

DIE GESCHICHTE LIESS ALBANIEN NUR DIE EINE WAHL: ZU SIEGEN UND DIE SACHE DER REVOLUTION UND DES SOZIALISTISCHEN AUFBAUS UNTER DEN BEDINGUNGEN DER UNGELOCKERTEN, JA SOGAR VERDOPPELTEN UND VERDREIFACHTEN FEINDLICHEN EINKREISUNG VORANZUFÜHREN, DAS ROTE BANNER DES SOZIALISMUS HOCHZUHALTEN UND NICHT ZU BEFLECKEN, MIT EINZIGARTIGER TAPFERKEIT UND BEISPIELLOSEM MUT DIE ZUNEHMENDEN ERPRESSUNGEN UND DROHUNGEN DIESER WÜTENDEN ÖKONOMISCHEN EINKREISUNG UND BLOCKADE ZU BEZWINGEN. VIELE WOGEN UND STÜRME BRACHEN SICH AN SEINEN KÜSTEN, IMPERIALISMUS, SOZIALIMPERIALISMUS UND REAKTION LIESSEN NICHTS UNVERSUCHT, UM ES ZU BRECHEN UND ZURÜCKZUSCHLAGEN. DOCH DAS SOZIALISTISCHE ALBANIEN, KLUG UND WEITSICHTIG GEFÜHRT VON DER PARTEI DER ARBEIT MIT GENOSSEN ENVER HOXHA AN DER SPITZE, WICH KEINE SPUR VOM RICHTIGEN WEG AB, SONDERN BESTAND ALS EIN UNEINNEHMBARES BOLLWERK IM HERZEN DES KAPITALISTISCHEN UND REVISIONISTISCHEN EUROPAS UND SCHRITT STETS SIEGREICH VORAN AUF DEM WEG DES AUFBAUS DER SOZIALISTISCHEN GESELLSCHAFT GESTÜTZT AUF DIE EIGENE KRAFT.

Die äusseren Feinde hatten grosse Hoffnungen auf ihre Blockade, auf ihre Erpressungen gesetzt. Sie rechneten nach ihrer eigenen Logik und konnten nicht begreifen, wie ein kleines Land wie Albanien existieren und darüber hinaus sich entwickeln kann, ohne Dollars und Rubel oder andere ausländische Währungen, sie konnten seinen selbständigen Fortschritt in dieser «interdependenten»- Welt nicht begreifen. Ihren Vorstellungen nach kann man zwar die politische Unabhängigkeit noch erringen, die wirtschaftliche Unabhängigkeit sei jedoch ein «harter Brocken». Die Albaner können tun was sie wollen, so dachten sie, sie werden schliesslich doch uns in Hände fallen. Wir werden sie durch die Wirtschaftsblockade mit Brot und Erdöl, mit Maschinen und Ersatzteilen, überhaupt wirtschaftlich aushungern. So hatten sich dies die Imperialisten gedacht und dementsprechend hatten sie auch gehandelt. So dachte und handelte auch der Sozialimperialismus aller Spielarten. Als die sowjetischen Sozialimperialisten einsehen mussten, dass sie das freie Albanien nicht in ihre Abhängigkeit bringen konnten, sperrten sie sofort mit beispielloser Heimtücke und Wut die wirtschaftliche Hilfe, verhängten die Blockade und offenbarten so die wahre Natur dieser Hilfe, die nur eine Schlinge war, die sie uns um den Hals legen wollten. Das gleiche wiederholten jetzt die chinesischen Revisionisten, sie, die einst ihre Vorgänger verdammt hatten. Die Feinde der Revolution und des Sozialismus wer auch immer sie seien, haben, auch wenn sie sich einen Anstrich von Marxismus geben, die gleiche Sprache und die gleiche Logik, sie haben sogar dieselben Illusionen und glauben, sie könnten uns durch die Verstärkung der Blockade in die Knie zwingen uns von unserem Weg abbringen, sowie sie den Weg verlassen haben, als sie die Ideale von Marx, Engels, Lenil und Stalin über Bord warfen.
Das sozialistische Albanien schritt und schreitet unerschütterlich auf der Weg seiner unabhängigen sozialistischen Entwicklung voran. Unsere Partei, die entschieden an unserern revolutionären marxistisch-leninistische Lehre festhält, hat die politische Unabhängigkeit nie von der ökonomische Unabhängigkeit getrennt, es hat nie zugelassen, dass man mit diesen hohe Interessen spielte, denn sie betreffen direkt die Existenz unserer Nation und unseres Volkes. Darum kämpfte sie mit grösster Konsequenz, um sie stets rein zu erhalten. Darin liegt auch die Quelle ihrer richtigen ökonomische Linie und Politik, deren Ziel nach wie vor die allseitige Entwicklung und der allseitige Fortschritt der sozialistischen Wirtschaft mit einer komplexen Struktur ist, eine entscheidende Voraussetzung für die Stärkung unserer ökonomischen Unabhängigkeit. Die Revisionisten nannten diese Politik «utopisch» und «abenteuerlich». Sie prophezeite und prophezeien, dass wir ohne den «Sauerstoff» der Wirtschaftshilfe der Elephanten (der Grossmächte) ersticken würden. Unsere historische Erfahrung zeigt uns aber, dass, was sie geben, kein Sauerstoff zum wirtschaftlichen Atmen ist, sondern Giftgas. «Das Leben selbst und die Geschichte der Menschheit», betonte Genosse Enver Hoxha, «lehrten unser Volk, gegenüber Beziehungen, hinter denen Heimtücke steckt stets wachsam zu sein.» Darum atmen wir frei den reinen Sauerstoff unserer Natur und unserer sozialistischen Gesellschaft. Wer uns böse gesinnt ist, nennt das «Orthodoxie», «beispiellose Autarkie», «Abkapselung», «Selbstisolation». Man nennt uns auch «Waisen». Für uns aber, die wir wissen, dass die Globalstrategie der Elephanten kein anderes Ziel hat, als die anderen Länder und Völker unter ihre Füsse zu bringen, ist das Unabhängigkeit, ist das eine Fortentwicklung der Leninschen These von der Möglichkeit des Aufbaus des Sozialismus in einem Land, in einer neuen konkreten Situation, einer These, die auch durch die Praxis der Revolution und des sozialistischen Aufbaus in unserem Land, durch deren unbestreibaren Errungenschaften bestätigt wird.
Wenn überhaupt von «Orthodoxie» die Rede sein kann, so kann diese für uns nur eine Bedeutung haben: dass unsere Partei nicht um ein Haar von den Leninschen proletarischen Prinzipien der Organisation und Leitung der sozialistischen Wirtschaft, in erster Linie von dem grossen Prinzip, sich auf die eigenen Kräfte zu stützen, abwich, und an diesen Prinzipien mit unerschütterlicher Entschlossenheit festhielt. Dem Marxismus-Leninismus bis zum Schluss treu, sah sie die entscheidende Rolle des inneren Faktors stets von dem korrekten Blickwinkel der Klasse aus. Alle Anträge der Revisionisten zu wirtschaftlicher Hilfe im Namen der «brüderlichen Zusammenarbeit» trugen auch den Stempel der einseitigen Entwicklung, liessen die Möglichkeiten des wirtschaftlichen «Aushungerns», und folglich auch die der wirtschaftlichen Abhängigkeit offen. Das taten die jugoslawischen Revisionisten, das taten auch die sowjetischen Revisionisten, das versuchte auch die chinesische revisionistische Führung.
Auch in den schwierigsten Situationen standen unsere Partei und unser Volk stets aufrecht und kämpften als unbeugsame Revolutionäre, um eine eigene Linie und Politik in der Wirtschaft zu verwirklichen, ungeachtet der wütenden Drohungen und Bedrängnis der Blockade. Und eben ein Ergebnis dieser Politik sind die gewaltigen Höhen, zu denen sie die ökonomische und soziale Entwicklung unseres Landes erhoben hat, eines Landes, das aus einem einst wirtschaftlich armen und in Bildung und Kultur rückständigen Land zu einem freien, selbständigen und souveränen Land mit entwickelter sozialistischer Wirtschaft, mit fortschrittlicher Bildung, Kultur und Wissenschaft, mit einer starken Verteidigung und einer richtigen und prinzipienfesten Aussenpolitik geworden ist. Unsere Wirtschaft ist stark, stabil, dynamisch, entwickelt sich harmonisch und ununterbrochen, zu einer Zeit, da die Länder der kapitalistisch-revisionistischen Welt in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise mit verheerenden Folgen stecken. Mit der komplexen Entwicklung der Industrie und Landwirtschaft konnte unsere Wirtschaft ihre Selbständigkeit sehr steigern, sie ist heute in der Lage, aus eigener Kraft auch mit den kompliziertesten Problemen der erweiterten sozialistischen Reproduktion fertig zu werden. Ihr Gesamtbild hat mit dem, was unsere Feinde wünschen, nichts gemeinsames. Ihnen gefielen vor allem die Orangen und Zitronen der albanischen Küste (oder genauer gesagt, seine strategische Position im Rahmen ihrer Globalstrategie) und sie empfahlen, dass ganz Albanien zu einem Orangen- und Zitronenhain gemacht werden solle. Als aber Albanien Brot brauchte, gaben sie ihm nicht einmal den Weizen, den in ihren Speichern die Mäuser frassen... Unsere Partei ging ihnen aber nie in die Falle, sie trennte, wie Lenin lehrte, nie die Sache des Sozialismus von der des Brots: Der Sozialismus kann nicht von geliehenem Brot leben. Und nun ist es schon drei Jahre her, dass die Albaner das süsse Brot der heimatlichen Erde essen, zu einer Zeit, da die Chruschtschowrevisionisten ständig auf dem amerikanischen und kanadischen Markt die Hand um Brot hinhalten.
«Es ist völlig sinnlos,» sagten sie uns, «euren Erdölbedarf aus den eigenen Ölfeldern zu decken. Nicht dass es keines gibt, es ist auch nicht wirtschaftlich». Was haben die inneren und .äusseren Feinde nicht alles getan, um unsere Erdölpolitik zu sabotieren und zu unterhöhlen! Auch ihre Agenturen setzten sie in Bewegung. Doch sie scheiterten schändlich. Und gerade als sie am meisten gehofft hatten, ihr Ziel zu erreichen, entdeckten wir aus eigener Kraft neue Erdöl- und Erdgaslagerstätten, die uns die volle wirtschaftliche Unabhängigkeit in dieser Hinsicht brachten, womit wir nun den Ölhahn fest in der Hand halten. Während die Energiekrise in den Ländern der imperialistisch-revisionistischen Welt um sich greift, ist Albanien gegenüber dieser Krise immun und entwickelt erfolgreich die erdölfördende und -verarbeitende Industrie und die sonstige Brennstoffindustrie. Ein weiterer glänzender Erfolg ist die Tatsache, dass Albanien zu den wenigen Ländern der Welt gehört, die vollkommen elektrifiziert sind. Das einstige Albanien der Finsternis exportiert heute Licht in andere Länder. Wieviele Kreuze hatten die Chruschtschowrevisionisten hinter die Perspektiven des Chrom-, Kupfer- u.a. Bergbaus gesetzt, doch die albanischen Geologen haben sie alle wie nichts weggewischt, als sie immer grössere Vorräte an Nutzerzen erschlossen. Dank dieser Entdeckungen nimmt unser Land heute in der Chromproduktion den dritten Platz auf der Welt ein.
Wie viel spekulierten und spekulieren die Imperialisten und Revisionisten auf die internationale Arbeitsteilung, die internationale Kooperation und Spezialisation! Wie oft verwenden sie diese als Mittel zur Aufteilung und Ausdehnung der Einflussbereiche, im Dienst ihrer Expansionspolitik! Die Urheber dieser Politik hatten in dieser «internationalen Arbeitsteilung» auch Albanien eine Rolle zugedacht, es sollte nur Rohstoffproduzent sein, während die Verarbeitung unserer Bodenschätze in ihren Industriebetrieben erfolgen sollte. Sie stellten dies als den günstigsten Weg für die kleinen Länder mit beschränkten Möglichkeiten hin. Doch das war der bekannte Weg, den unser Volk und unsere Partei entschieden abgelehnt haben. Darum wurde mit grösster Sorgfalt und Beharrlichkeit Schritt für Schritt am Aufbau der verarbeitenden Schwerindustrie gearbeitet, mit der der Wert unserer nationalen Reichtümer erhöht wurde. Eine stürmische Entwicklung haben unsere metallverarbeitende Industrie, unsere metallurgische und chemische Industrie und andere Zweige der verarbeitenden Industrie erfahren. Unsere metallverarbeitende Industrie ist heute dem Ziel nahe, durch eigene Produktion 95 Prozent des Bedarfes des Landes an Ersatzteilen zu decken. Sie begeht darüber hinaus erfolgreich den Weg der Herstellung von Maschinen, von kompletten Ausrüstungen für Produktionsabteilungen und ganze Fabriken — mit albanischem Stahl. Sie hat jetzt an der ganzen Front die Arbeit zur Fertigstellung der Werke begonnen, die die chinesischen Revisionisten unvollendet liessen. Mit der Entwicklung der verarbeitenden Industrie wird demnächst 65 Prozent des albanischen Exportvolumens aus industriell hergestellten Waren bestehen. Ausserdem wurde erreicht, dass 85 Prozent des Bedarfs des Volkes an Konsumwaren durch eigene Produktion gedeckt werden.
Man bedauerte uns, eine solche Ausdehnung an der ganzen Front sei eine drückende, schwere Last für ein kleines Land, ein «Klotz» bei seiner Entwicklung. Wir dagegen gingen sicheren Schrittes voran, standen fest auf beiden Beinen in einem Tempo, das weltweit mit zu den höchsten gehört. So wuchs beispielsweise die Industrieproduktion Albaniens in den Jahren 1950-1975 mit einer jährlichen Zuwachsrate von 15 Prozent, und die landwirtschaftliche Produktion mit einer Jahreszuwachsrate von 5,9 Prozent. Oder nehmen wir die Zeit nach der chruschtschowschen Blockade: im Jahr 1975 hatte sich das Nationaleinkommen gegenüber 1960 fast verdreifacht, die Industrieproduktion war auf das 3,9 fache angestiegen und die landwirtschaftliche Produktion auf das 2,3 fache. Und noch eine weitere bedeutungsvolle Tatsache: In der Zeit von 1965-1975 war das Wachstumstempo der Industrieproduktion bei uns viel höher als in Jugoslawien, der Sowjetunion, Ungarn, der Tschechoslowakei, der Deutschen Demokratischen Republik, Frankreich, Italien usw. Unsere Wirtschaft kennt keine Krisen und Zusammenbrüche. Sie entwickelt sich in allen Bereichen planmässig, harmonisch, ununterbrochen, in ständigem Anstieg. Unsere Wirtschaftsordnung erwies ihre Überlegenheit und ihre Lebenskraft in jeder Hinsicht. Die Zuwachsrate der materiellen Produktion war und bleibt bei uns insgesamt dreimal so hoch wie die Zuwachsrate der Bevölkerung, obwohl diese zu den höchsten auf der Welt gehört.
Unsere ganze stürmische Entwicklung ist dem höchsten Ziel der Partei untergeordnet: dem Ziel der ständigen Verbesserung der Lebensbedingungen, der ununterbrochenen Steigerung des Kulturniveaus des ganzen Volkes. Durchschnittlich war und ist die Zuwachsrate des Konsumtionsfonds doppelt so hoch wie die Rate des natürlichen Bevölkerungszuwachses. Albanien ist das einzige Land auf der Welt, in dem die Menschen keine Preissteigerungen kennen, nicht wissen, was es bedeutet, Brot, Fleisch, Milch und andere Erzeugnisse heute zu einem höheren Preis als gestern zu kaufen, während in der «Konsumgesellschaft» durch ständige Preissteigerungen und zunehmende Inflation das Lebensniveau der Werktätigen erbarmungslos angegriffen wird. Unsere Werktätigen erhalten kostenlose medizinische Versorgung, was den Menschen im Ausland unglaublich erscheint. Während dort Millionen Menschen arbeitslos sind und unter allen Folgen dieser wahren sozialen Tragödie leiden, hat bei uns jeder eine gesicherte Arbeit und kann glücklich in seinem sozialistischen Vaterland arbeiten. In jeder Familie stehen im Durchschnitt zwei bis drei Personen in einem Arbeitsverhältnis, und das Familieneinkommen wächst laufend. Im 6. Fünfjahrplan wird dieses Einkommen durchschnittlich um 11-14 Prozent anwachsen, wobei noch nicht die grossen Beträge berücksichtigt sind, die die Werktätigen durch die vorrangige Erhöhung des sozialen Fonds profitieren. Doch die Apologeten des Kapitals sind nicht an diesen grossen sozialen Errungenschaften interessiert. Sie verherrlichen das «Paradies» ihrer Welt mit einigen Durchschnittzahlen, die sowohl den ungehemmten Luxus der Ausbeuterklassen und -kästen, den Glanz der Reichen als auch das Elend der Armen enthalten, das sie verschleiern. Dieser sich ständig vertiefenden Klassenpolarisierung stellen wir eine beispiellose Gleichheit gegenüber. In keinem anderen Land der Welt liegt wie in unserem Land das Verhältnis zwischen dem Lohn eines Arbeiters und dem eines Beamten bei l zu 2. Und gerade das sind die Früchte der selbständigen Entwicklung eines wahrhaft sozialistischen Landes, die im ununterbrochenen Kampf gegen alle revisionistischen Entstellungen aller Art errungen wurden. Um sie zu erringen, mussten unzählige Schwierigkeiten und Hindernisse überwunden und brutale Blockaden durchbrochen, musste ein titanischer Kampf geführt werden, aus dem wir in jeder Hinsicht gestärkt und reifer hervorgegangen sind, fähiger, sicher und mutig auf dem Weg des Sozialismus voranzuschreiten. Auf die chinesische revisionistische Führung, die mit ihren antialbanischen und antisozialistischen Haltungen versuchte und versucht, uns Steine in den Weg zu legen, wartet das gleiche Schicksal wie das ihrer Vorgänger.
Sowohl die Chruschtschowrevisionisten als auch die chinesischen Revisionisten wollen, im offenen Gegensatz zum Marxismus-Leninismus, unsere stürmische soziale und ökonomische Entwicklung als ihr Geschenk hinstellen. Dazu übertreiben und verfälschen sie bewusst den Umfang und die Rolle der von ihnen gewährten Hilfe. Was aber in der albanischen Wirtschaft getan wurde und wird, ist Werk des entschlossenen, beharrlichen und heroischen Kampfes unseres Volkes unter Führung der Partei der Arbeit. Unsere Partei und unser Volk haben ihre Hoffnungen niemals auf Wirtschaftshilfe und Kredite aus dem Ausland gesetzt. Die historische Erfahrung hat sie gelehrt, dass sie von den Imperialisten und Sozialimperialisten nur als Mittel der Unterwerfung, des Drucks und der Expansion benutzt wurden, sie werden nur unter der Bedingung gewährt, dass man nach ihrer Pfeife tanzt. Doch das sozialistische Albanien kennt nur den Tanz der Adler. Darum hat es in seiner Verfassung verkündet und verankert, dass es niemals, Kredite von kapitalistischen oder revisionistischen Ländern annimmt. Und das ist kein «Ehrgeiz», wie dies die bürgerlich-revisionistische Propaganda nennt, sondern eine objektive Notwendigkeit für die selbständige sozialistische Entwicklung.
Die sozialistische Revolution ist die grösste Umwälzung und Wende in der Geschichte der Menschheit. Sie hat viele Vorstellungen und Praktiken der vorhergehenden Gesellschaftssysteme umgestürzt. Sie hat viele neue Vorstellungen und Praktiken auch in den zwischenstaatlichen Wirtschaftsbeziehungen geschaffen. Und allseitige internationalistische Wirtschaftsbeziehungen können nur zwischen wahrhaft sozialistischen Ländern hergestellt werden. Albanien, das die Sache des Sozialismus stets vorantreibt ist dabei ein Vorbild, denn es lehnt die Praxis der Annahme von Krediten von den kapitalistischen und revisionistischen Ländern als ihm fremd ab. Denjenigen, die für ihre wirtschaftliche Expansion und Aggression offene Türen finden wollen, erscheint das als «Abkapselung», als «Selbstisolation». Doch für solche Absichten werden die Türen unseres Landes stets verschlossen bleiben. Albanien war nie eine «isolierte Insel» und wird es auch nie sein. Die Wirtschaftsbeziehungen nur auf «Hilfe» und Kredite reduzieren, das ist ein kapitalistisches und revisionistisches Konzept. Auf dem anderen Gebiet, dem der umfassenden Handelsbeziehungen auf der Basis des gegenseitigen Nutzens und Vorteils hat Albanien Beziehungen zu vielen Staaten der Welt. Diese Beziehungen wird es auch in Zukunft weiterentwickeln, wobei es stets eine ausgeglichene Handelsbilanz erhalten wird, eine weitere Überlegenheit unseres Gesellschaftssystems. Das und die Überlegenheit unserer sozialistischen Wirklichkeit in vielerlei sonstiger Hinsicht, die aufs äusserste ausgenutzt wird, stellen zusammen mit der immer besseren Umsetzung des Prinzips, sich auf die eigenen Kräfte zu stützen, die soliden Voraussetzungen für die stets allseitige und stürmische Entwicklung und das Fortschreiten unserer Wirtschaft auf revolutionärem Weg, dem Weg des vollständigen Aufbaus der sozialistischen Gesellschaft auf dem sie die Partei mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze führt.