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INTENSIVER KAMPF GEGEN DIE FREMDEN IDEOLOGISCHEN ERSCHEINUNGEN UND GEGEN DIE LIBERALEN HALTUNGEN GEGENÜBER DIESEN ERSCHEINUNGEN

Die Entwicklung und die Vertiefung des ideologischen Kampfes gegen die fremden Erscheinungen und die liberalen Haltungen gegenüber diesen Erscheinungen sind absolut notwendig für die Verteidigung der Errungenschaften der Revolution und für den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus in Albanien, unter den Bedingungen der imperialistisch-revisionistischen Einkreisung.

DIE BESCHLUESSE DES 4. PLENUMS DES ZK DER PAA UEBER DAS THEMA "DEN IDEOLOGISCHEN KAMPF GEGEN DIE FREMDEN ERSCHEINUNGEN UND DIE LIBERALEN HALTUNGEN IHNEN GEGENUEBER WEITER VERTIEFEN", SIND VON GROSSER LEBENSWICHTIGER BEDEUTUNG FUER DIE VERTIEFUNG DER SOZIALISTISCHEN REVOLUTION IN ALBANIEN. IN SEINEM BERICHT UEBER DIESE FRAGE, ANALYSIERTE GENOSSE ENVER HOXHA EINGEHEND UND WISSENSCHAFTLICH DEN KAMPF, DEN UNSERE PARTEI NACH WIE VOR GEGEN ALLE FREMDEN IDEOLOGISCHEN EINFLUESSE FUEHRT. IM BERICHT WERDEN VOR ALLEM DIE AKTUELLEN AUFGABEN ANALYSIERT, DIE VOR UNSEREM VOLK AUF DIESEM GEBIET STEHEN. IN DER PERIODE DES SOZIALISTISCHEN AUFBAUS FUEHRTE

DIE PARTEI DER ARBEIT ALBANIENS einen allseitigen Kampf für die Erziehung und Stählung des neuen Menschen mit der marxistisch-leninistischen Weltanschauung, mit den Eigenschaften der kommunistischen Moral, mit den neuen sozialistischen Sitten Gewohnheiten und dem neuen sozialistischen Geschmack. Sie betrachtete diese Erziehung stets als eine Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung der sozialistischen Revolution und den ganzen komplexen Aufbau der neuen sozialistischen Gesellschaftsordnung. Diese Umgestaltung der geistigen Welt des werktätigen Volkes wurde im heftigen, frontalen Kampf gegen alle fremden Ideologien erzielt, sowohl gegen die früheren, die aus der Tiefe der Jahrhunderte übernommen wurden oder kleinbürgerlichen Charakter haben, als auch gegen die heutige bürgerlich-revisionistische Ideologie. Dies war und ist ein Kampf an zwei Fronten, gegen jeden fremden, ideologischen Einfluss, sei er aus der Vergangenheit oder aus der Gegenwart, sei er konservativ oder liberal. Mit besonderer Intensität wurde dieser Kampf in der letzten Zeit bei der weiteren Revolutionierung des Lebens des Landes auf allen Gebieten geführt.
Von den Richtlinien der Partei und des Genossen Enver Hoxha angeleitet, haben die werktätigen Massen unseres Landes, von der Vertiefung dieses revolutionären Kampfes begeistert, eine grosse ideologische Bewegung entfaltet, die besonders gegen die heutigen verwirrenden Einflüsse der bürgerlichen und revisionistischen Ideologie gegen ihre konkreten Erscheinungen im Leben unserer Gesellschaft, gegen die liberalen Einstellungen ihnen gegenüber und gegen Passivität und Gleichgültigkeit gerichtet ist. Im Bericht des Genossen Enver Hoxha auf dem 4.Plenum werden die Aufgaben festgelegt und die Hauptrichtungen dieses ideologischen Kampfes bestimmt.
Wenn die Partei diese Aufgaben stellt, geht sie von der realen Tatsache aus, dass die Lage unserer sozialistischen Gesellschaft gesund ist. Das geistige Leben unserer Gesellschaft ist ebenfalls gesund. Es entwickelt sich und schreitet voran auf der Basis der sozialistischen Ideologie, Kultur, Schule, Literatur und Kunst, die Bereiche eines scharfen Klassenkampfes darstellen und ebenfalls auf dem richtigen revolutionären marxistisch-leninistischen Weg voranschreiten. Die Aussichten der Vertiefung der sozialistischen Revolution auf allen diesen Gebieten sind klar und unser Vormarsch ist unaufhaltsam.
Das alles darf uns aber nie zur Selbstzufriedenheit verleiten, zur Schwächung der Wachsamkeit im ideologischen Klassenkampf, zur Unterschätzung der Gefahr die die fremden ideologischen Erscheinungen darstellen, besonders der heutige zersetzende und verwirrende Einfluss der bürgerlichen und revisionistischen Ideologie. Es bestehen zahlreiche objektive Gründe, verflochten mit zahlreichen subjektiven Faktoren, die die Intensivierung des Kampfes gegen jede fremde ideologische Erscheinung absolut notwendig machen. Im Bericht des Genossen Enver Hoxha werden diese Faktoren allseitig analysiert.
Erstens gibt es die allseitige imperialistische Einkreisung, den allseitigen imperialistisch-revisionistischen Druck auf politischem militärischem, ökonomischem, ideologischem und kulturellem Gebiet. Unter den gegenwärtigen Bedingungen ist der ideologische und kulturelle Druck der kapitalistischen und revisionistischen Welt besonders stark. Diesen Druck betrachten sie als das geeignetste Mittel, um unser sozialistisches Bollwerk von innen heraus zu zerfressen, und daher wenden sie ihn als echte Unterwanderung und Aggression an.
Diese ideologische und kulturelle Unterwanderung erfolgt im Zuge einer pazifistischen Demagogie, die sich auf die jeweiligen Situationen der sowjetisch-amerikanischen imperialistisch-revisionistischen Allianz stützt und einer äusserst raffinierten sozialen Demagogie, die sich besonders auf die heutige Entwicklung der wissenschaftlich technischen Revolution und auf die sogenannte Konsumgesellschaft stützt. Unter diesen Bedingungen will man vor allem die akuten Widersprüche der heutigen kapitalistischen und revisionistischen Welt vertuschen. Dafür bedient man sich der zahlreichen und mächtigen Mittel der Propaganda und der Massenmedien, in erster Linie einer modernistischen, entarteten, kommerziellen Kunst und Kultur, die nach aussen strahlen innerlich aber faul sind. Dieses Gift, das man den Massen der jeweiligen Länder täglich in unübersehbaren Ausmassen serviert, wollen nun die Bourgeoisie und die Revisionisten auch bei uns einschleusen. Dafür gibt es die Möglichkeiten. Je schwächer unsere ideologische Wachsamkeit ist, desto eher kann dieses Gift in unsere Gesellschaft eindringen. Eines der wichtigsten Mittel dieses Eindringens ist die fremdartige Kultur, die sich durch ihren reaktionären, dekadenten und modernistischen Charakter auszeichnet und zur Betäubung der Massen verwendet wird. Unsere Partei, die eine kritische, revolutionäre Haltung zur fremden Kultur einnimmt und die Werte der ausländischen, fortschrittlichen demokratische und revolutionären Kultur stets kritisch betrachtet, verweist mit Nachdruck auf die Aufgabe, dem Eindringen der reaktionären dekadenten, modernistischen Kultur alle Wege zu verlegen.
Zweitens gibt es den Druck von innen, der mit den Interessen des Sozialismus unvereinbar ist. Die äussere imperialistisch-revisionistische Einkreisung kann nicht von diesem inneren, mit dem Sozialismus unvereinbaren Druck getrennt betrachtet werden. Es handelt sich in diesem Fall nicht nur um die deklassierten Elemente, bzw. um jene, die eine offen feindliche Haltung zum Sozialismus einnehmen, sondern weitergefasst, um den inneren kleinbürgerlichen Druck, der noch immer seinen sozialen und ideologischen Nährboden hat. Er verbindet sich mit den vielen, von der alten Gesellschaft ererbten Überbleibseln, vor allem mit ziemlich verbreiteten Erscheinungen wie Bürokratismus, manchmal unsolider Arbeitsdisziplin, konservativen Traditionen und Sitten usw. Wir haben es hier in erster Linie mit Widersprüchen im Volke zu tun. Man darf aber keineswegs die antagonistischen Widersprüche mit unseren inneren Feinden ausschiliessen. Dazu gehören diejenigen, die sich offen dem Sozialismus entgegenstellen, oder die bewusst parteifeindlichen Abweichler, die diesen Weg einschlagen.
Aber die Hauptseite der Frage hängt damit zusammen, dass die fremden ideologischen Ueberreste im Bewusstsein der Werktätigen, ja sogar der Kommunisten, weit verbreitet sind. Diese Ueberreste gehören zu den grössten und zähesten Hindernissen beim Kampf für den Aufbau des Sozialismus, für den Triumph der sozialistischen Ideologie und der kommunistischen Moral. Sie sind zugleich "ine der inneren Hauptursachen, die den ideologischen Klassenkampf, der bei uns geführt wird, zu einem langwierigen und komplizierten Kampf machen.
In Albanien gibt es täglich kolossale nicht nur materielle und wirtschaftliche, sondern auch soziale, ideologische und kulturelle Umgestaltungen. Die ideologische und kulturelle Revolution entwickelt sich sehr schnell. Die neue sozialistische Ideologie ist im geistigen Leben der Gesellschaft vorherrschend. Die neue sozialistische Denk- und Lebensweise, die neuen Traditionen und Sitten verbreiten sich und dringen in alle Bereiche der Gesellschaft ein, bis in die Familien. In diesem stürmischen Prozess revolutionärer Umgestaltungen werden jeden Tag neue Entwicklungswege und -formen gesucht.
Aber gerade hier stossen wir auch auf die alte Denk- und Lebensweise, auf die fremden Einflüsse, die, zwar in einem neuen Gewand, viel gefährlicher, ja tödlich sind.
Der kleinbürgerliche Druck ist es, der diese fremden Einflüsse, alte und neue, äussere und innere, konservative und liberale, miteinander verbindet. Der äussere imperialistisch-revisionistische Druck sowie der innere kleinbürgerliche Druck finden den geeigneten Nährboden auch in subjektiven Schwächen, die kritisch, umfangreich und massiv öffentlich analysiert wurden, sowie eingehend, allseitig und wissenschaflich auf dem jüngsten Plenum des ZK der PAA diskutiert wurden. Der Kampf gegen diesen Druck wird daher mit dem Kampf gegen jede fremde ideologische Erscheinung im allgemeinen und gegen den bürgerlich-revisionistischen Einfluss im besonderen eng verbunden.

Wo machten sich die fremden Erscheinungen der bürgerlichen und der revisionistischen Ideologie am meisten bemerkbar?
In erster Linie in Bereichen des geistigen Lebens der Gesellschaft, wie in der Literatur in den Künsten, im Kulturleben, in den Schulen, in der ideologisch-ästhetischen und moralisch-urbanen Erziehung der Massen, besonders der Jugend, usw.
Obwohl die Literatur und Kunst sich im allgemeinen auf dem richtigen marxistisch-leninistischen Weg entwickeln, so stellte man doch in letzter Zeit unverhohlen fremde Einflüsse fest.In einigen Kunst-und Literaturwerken zeigte sich die TeÄ denz, die sozialistische Realität zu enl stellen, die Widersprüche der heutigen sozialen Entwicklung nicht vom Standpunkt der Partei, sondern vom entgegengesetzten Standpunkt aus zu schildern. Die Entstellung der Realität wurde auch mit Versuchen verbunden die Darstellung des positiven Helden in der Literatur und Kunst zu unterschätzen, ja einen Entheroisierungsgeist einzuschleusen. Vor allem in der Posie, aber auch in anderen Literaturgattungen, zeigten sich fremde Einflüsse, wie Symbolismus, Existenzialis-mus und Hermetismus, einseitige Zuwendung zu kleinen, intimen Themen, zu Phänomenen die die Kunst von den grossen sozialen Themen der Zeit, dem zivilen Pathos abwandten, der aber für die Literatur und die Kunst des sozialistischen Realismus charakteristisch ist. Diese Entstellungen des Inhaltes wurden auf von der Verzerrung der Form der ve schiedenen Literatur- und Kunstgattungen begleitet, in einigen Fällen sogar von mechanischen Kopien der westlichen bürgerlichen Kunstmode, der fremden Manieren in Literatur und Kunst, der bürgerlichen und revisionistischen Welt. Diese Neigungen zeigten sich zunächst in der Nachahmung fremdländischer Rhythmen in der Unterhaltungsmusik, in Gebrauch von übertriebenen und leeren Formen in Dichtung, Malerei, Regie, Bühnengestaltung usw.
Diese Versuche fanden in vielen "Theorien" eine Untermauerung, mit denen man diese Phänomene verankern wollte. Nach diesen "Theorien" vertraten obige Neigungen das "Neue", das "Moderne", "Neuerertum" und verzeichneten so eine Abweichung vom "traditionellen Konservativismus". Wir leben doch mitten in Europa und können daher die Veränderungen, die dort in Kunst und Literatur stattfinden, nicht ignorieren, man kann an ihnen nicht vorübergehen!
Diese fremden Erscheinungen, die sich in Kunst und Literatur zeigten, die falschen Theorien die liberalen Einstellungen ihnen gegenüber waren weiter nichts anderes, als ein Abgleiten von der klaren marxistisch-leninistischen Linie der Partei, von der Haltung, die -von der Partei ausgearbeitet wurde, auf dem Gebiet der Kultur eine Abweichng von den marxistisch-leninistischen Hauptprinzipien der Methode des sozialistischen Realismus, eine Abwendung von der gesunden revolutionären Tradition und im allgemeinen vom gediegenen nationalen Boden unserer Literatur und Kunst.
Wenn diese fremden Einflüsse in der Literatur und Kunst auch nur wenig und teilweise hervortraten, so konnten sie doch nicht ohne Folgen für das .geistige Leben der Gesellschaft bleiben. Vom Be-rei|h der Ästhetik griffen sie mit anderen1 äusseren fremden Einflüssen und inneren Ueberbleibseln auch auf den Bereich der Ethik über. Auch im Geschmack der Menschen zeigten sich mit unserer sozialistischen Ideologie und Moral unvereinbare Erscheinungen, so in ihrem Benehmen und in ihrer Lebensweise, besonders bei der Jugend. Es handelt sich vor allem um Nachahmungen exzentrischer, extravaganter fremder Musik und Mode um Erscheinungen von Rowdietum und Herumstreunerei, Schmarotzertum und Unmoral. In diesem Fall wirkten sich auch einige falsche Theorien aus über die angeblich absolute "Freiheit" des Individuums, über f||ie "Emanzipation", über die "Rechte" und die "Demokratie", im bürgerlich-revisionistischen, individualistischen Sinne. Man beabsichtigte, die von unseren werktätigen Massen erzielten grossen Erfolge auf diesen Gebieten auszunützen, um das Gift der bürgerlich-revisionistischen Lebensweise zu verbreiten. Negative Auswirkungen hatten auch einige andere Faktoren, wie die unzulängliche erzieherische Arbeit der Schule, besonders in der ideologisch-ästhetischen und moralisch-urbanen Erziehung ferner die Neigung zum Liberalismus im Leben der Jugendorganisation und in ihrer erzieherischen Arbeit, eine gewisse Verbreitung von Gleichgültigkeit in der gesellschaftlichen Meinung. Dies fördert die Passivität und schwächt den Kampfgeist und die Unvereinbarkeit mit den fremden Einflüssen und Erscheinungen.

Andrerseits können diese Phänomene des geistigen Lebens nicht getrennt von den fremden Erscheinungen in der Arbeit, in der sozialistischen Produktion und im anderen Institutionen betrachtet werden. In Prodiuktionsstätten, Schulen, verschiedenen Institutionen und Verwaltungen wurden Verletzungen der proletarischen Arbeitsdisziplin, verschiedene Fälle von Undiszipliniertheit festgestellt. Dies wirkte sich negativ bei der Erfüllung der Planaufgaben und anderen Pflichten aus, 'behinderte die Erhöhung der Arbeitsproduktivität und die Verwirklichung der sozialen Disziplin, begünstigte die Haltung, sich mit dem Erreichten zu begnügen und förderte Trödelei. Zu solchen Erscheinungen trug natürlich auch das einseitige Verständnis der sozialistischen Demokratie und der Massenlinie bei, indem man sie nicht in Einheit mit dem Zentralismus und mit der proletarischen Disziplin in der Arbeit und im Leben betrachtete, einseitig nur die Rechte betonte, ohne diese in festem Zusammenhang mit den Aufgaben und Pflichten zu betrachten. Die Schwächung der staatlichen Kontrolle, die nicht strikte und in einigen Fällen sogar nachlässige Anwendung der sozialistischen Gesetze, die Unterschätzung der unbedingt notwendigen Verwaltungs- und Disziplinarinassnah-men, die stets in enger Verbindung mit der breiten erzieherischen, aufklärerischen und überzeugenden Tätigkeit und zu ihrer Untermauerung angewandt werden, - das alles spielte ebenfalls eine Rolle, die die Verbreitung solcher fremden Erscheinungen begünstigte.
Es ist aber klar, dass alle diese negativen Phänomene, die wir mit Nachdruck kritisieren^ von jenen liberalistischen Erscheinungen nicht weggedacht werden können, die in das Leben der Partei, in die Tätigkeit der Parteikomitees und -grundorganisationen eingedrungen sind. Diese hängen in erster Linie mit der Tatsache zusammen, dass nicht immer ein vollständiges Verantwortungsgefühl im allgemeinen und bei jedem einzelnen Kommunisten im besonderen vorhanden war, um die Parteilinie konsequent und mit militantem Geist in allen Lebensbereichen anzuwenden. In einigen Fällen bzw. in einigen Bereichen, wie in Kultur und Kunst, zeigte sich die Tendenz, die führende, wegweisende und kontrollierende Rolle der Parteiorganisationen zu unterschätzen und zu schwächen. In der Parteiarbeit kam der Liberalismus auch darin zum Ausdruck, dass die Vorhutsrolle der Kommunisten in der Anwendung der Aufgaben und die Rolle des persönlichen Beispiels der Kader nicht richtig verstanden wurden.
In diesem Falle ist es klar, dass die Erscheinungen der fremden bürgerlichen und revisionistischen Ideologie, die liberalen Haltungen, wenn sie auch noch so vereinzelt und partiell waren, nicht als Einzelfälle betrachtet werden dürfen, die sich in irgend einem heiklen Gebiet der Kultur bemerkbar machten. Solche Auswirkungen gab es in verschiedenen Ausmassen und in verschiedenen Stufen in allen Lebensbereiohen unserer sozialistischen Gesellschaft. In diesem Fall wird auch die grosse Gefahr klar, die sie als Mittel der imperialistisch-revisionistischen Unterwanderung darstellen, mit der schliesslich darauf hingezielt wird, die Sache der Revolution und des Sozialismus bei uns zu unterhöhlen. Nicht zuletzt wird dabei auch die Notwendigkeit deutlich, gegen diese Gefahr intensiv und mit Nachdruck zu kämpfen.
Als eine winklich marxistisch-leninistische Partei, hat die Partei der Arbeit Albaniens keine Angst die Schwierigkeiten, auf die sie stösst und die Fehler, die im Laufe des Kampfes für den Aufbau des Sozialismus gemacht werden, mutig zu analysieren. Sie hat dies während ihrer ganzen Geschichte konsequent getan. Sie tut es auch jetzt. Die wilden Feinde des sozialistischen Albaniens, die Imperialisten und Revisionisten, sowie ihre eifrigen Propagandisten, begannen auch jetzt wieder von den Erscheinungen der sogenannten Krise zu sprechen, die das sozialistische Albanien durchmache, das angeblich von unüberwindlichen inneren Widersprüchen zernagt würde. Den ideologischen Kampf, den unsere Partei führt, und an dem das ganze werktätige Volk aktiv teilnimmt verbinden sie mit der angeblichen Existenz einer Opposition in Gesellschaft und Partei.
In Albanien besteht aber eine glänzende, im fortwährenden Anstieg begriffene revolutionäre Situation. Der Kampf gegen die fremden ideologischen Erscheinungen festigen ununterbrochen unser sozialistisches Bollwerk. Gerade dies gefällt den Imperialisten und Revisionisten nicht. Sie wollen, dass |unser Schutzschild brüchig, rissig und durchlässig wird. Unsere gesunde, gediegene, in steter revolutionärer Entwicklung begriffene Gesellschaft, geführt von unserer marxistisch-leninistischen Partei, mit Genossen Enver Hoxha an der Spitze, wird nach wie vor, auf Grund der Lehren des Marxismus-Leninismus und der Generallinie der Partei die fremden ideologischen Erscheinungen mit Nachdruck bekämpfen. Dieses Unkraut, diese Geschwulsten werden wir laufend ausmerzen.
Dies zeigt auch der gegenwärtige ideologische Kampf, an dem aktiv alle Kommunisten und alle werktätigen Massen teilnehmen, indem sie einmütig die Richtlinien der Partei und des Genossen Enver Hoxha unterstützen. Eine umfangreiche ideologische Aussprache fand im Laufe dieses Jahres statt. Im Rahmen dieser Aussprache wurden die konkreten Erscheinungen des fremden Einflusses sowie verschiedene üeberbleibsel angeprangert. Diese Auseinandersetzung erfolgte in enger Verbindung mit den Massenaktionen, deren Ziel est ist, die fremden Erscheinungen auszumerzen und neue sozialistische, ideologische und ethische Normen durchzusetzen. Diese Massenbewegung, die die Oeffentlichkeit revolutionierte/wurde auch von allseitigen organisatorischen Massnahmen, von der Verstärkung des Kampfes für die konsequente Anwendung der sozialistischen Gesetze und für ihre Vervollkommnung, von der allseitigen Festigung der staatlichen und gesellschaftlichen Kontrolle im ganzen Leben des Landes begleitet.
Die Ergebnisse dieser revolutionierenden Aktivität zeigen sich bereits im Leben. Ueberall, in Arbeitssttätten, Schulen und verschiedenen Institutionen wurden die fremden Ercheitiungen, die Mängel und Fehler in der Arbeit kritisiert. Zugleich wurden offensichtliche Verbesserungen in der Festigung der proletarischen Arbeitsdisziplin, in der Erfüllung der Planaufgaben und der anderen Pflichten festgestellt. Die Richtlinien der Partei für die Intensivierung des Kampfes gegen die fremden ideologischen Erscheinungen in allen Lebensbereichen fanden vollständige, allgemeine Zustimmung. In den Kultur-, Kunst-, und Literaturkreisen wurden verschiedene Diskussionen durchgeführt und kritische Analysen vorgenommen. Dabei wurde besonders die Notwendigkeit hervorgehoben, dass man sich vor allem auf die marxistisch-leninistische Ideologie, auf die Prinzipien des sozialistischen Realismus und auf die gesunden nationalen Traditionen stützen muss. Die Ergebnisse sieht man bereits in dem konkreten und regen Kunst- und Literaturschaffen der letzten Zeit. In den Schulen begannen Schüler und Lehrer, Studenten und Pädagogen einen entschlossenen Kampf gegen die Erscheinungen des Liberalismus und der Gleichgültigkeit, sowie gegen Nachlässigkeit bei den Forderungen. Zugleich festigen sie die proletarische Disziplin und den proletarischen Geist. Ein besonders prägnanter Kampfgeist ist im Leben und in der Tätigkeit der Jugendorganisationen zu spüren. Die Arbeiterklasse und die Genossenschaftsbauern verbinden diesen Kampf konkret mit der Erfüllung und Ueberbietung der Aufgaben an der Front der Produktion. Das Leben der Parteiorganisationen und ihre Tätigkeit revolutionieren sich mit jedem Tag mehr. Alldas ist ein überzeugender Beweis dafür, dass die RichMinien der Partei, den ideologischen Kampf gegen die fremden Erscheinungen zu vertiefen, Richtlinien die vom ganzen Volk beherzigt wurden, mit Erfolg angewandt werden. Dadurch wird der unaufhaltsame Prozess der Vertiefung der sozialistischen Revolution, der weiteren allseitigen Revolutionierung des Lebens unseres Landes stürmisch vorangetrieben.